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Absatzplanung: Neue Prognosen müssen sich im Betrieb bewähren

Unternehmen mit Absatzprognosen sollten neue Vorhersagen mit ihrem bisherigen Planungsverfahren vergleichen, bevor sie umstellen.

Abstrakte Illustration: Vier unterschiedliche Verläufe fließen in eine gemeinsame Prognose ein.
KI-generierte Illustration · KIRA

Für die Absatzplanung stellt sich eine Frage: Liefert ein neues Verfahren verlässlichere Grundlagen als die bisherige Planung? IBM Research stellte am 22. Oktober 2026 eine Kombination aus vier Prognosemodellen vor. Ob sie die Absatzplanung in einem konkreten Betrieb verbessert, ist damit noch nicht belegt.

Das Verfahren verbindet die Vorhersagen der vier Modelle und gibt auch Wertebereiche für mögliche Entwicklungen aus. Laut IBM ist zum Start kein zusätzliches Training nötig; das Angebot steht unter einer offenen Lizenz. Wertebereiche können Unsicherheit sichtbar machen. Er garantiert aber nicht, dass der tatsächliche Absatz darin liegt.

Im Vergleichstest von IBM lag der zusammengefasste Fehler der Einzelprognosen knapp unter dem des besten einzelnen Modells. Bei der Einschätzung möglicher Wertebereiche schnitt dagegen ein Einzelmodell besser ab. Der Test belegt keinen Vorteil für jeden Betrieb.

Unsere Einordnung: Controlling und Absatzplanung sollten beide Verfahren für dieselben vergangenen Zeiträume vergleichen. Für eine Freigabe braucht die Geschäftsführung einen nachvollziehbaren Nachweis, dass die neue Prognose für die eigene Planung besser geeignet ist. Falsche Prognosen können zu Überbeständen oder Fehlmengen beitragen.

Quellen

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