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Vertrauliche Daten: Browserfilter ergänzen klare Nutzungsregeln

Eine Browsererweiterung kann sensible Angaben vor KI-Anfragen ersetzen. Die Verantwortung für Freigaben bleibt im Unternehmen.

Abstrakte Illustration: Ein Filter hält ein sensibles Element zurück.
KI-generierte Illustration · KIRA

Unternehmen, deren Beschäftigte KI-Chats für ihre Arbeit nutzen, müssen festlegen, welche Informationen sie dort eingeben dürfen. Eine am 21. Mai 2026 vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) vorgestellte Browsererweiterung kann dabei unterstützen. Der damalige Entwicklungsstand zeigt, welche Grenzen bei der Einführung solcher Schutzwerkzeuge zu beachten sind.

Privacy Guardrail ist als öffentliche Testversion für Chrome auf Desktop-Computern verfügbar. Die Erweiterung erkennt sensible Textstellen lokal im Browser und ersetzt sie vor dem Absenden durch Platzhalter. Beschäftigte können die Erkennung prüfen und anpassen. Nach der Antwort lassen sich die ursprünglichen Werte lokal wieder einsetzen.

Unterstützt werden bestimmte Chatoberflächen von ChatGPT, Claude und Gemini. Das DFKI weist darauf hin, dass die Erweiterung sensible Inhalte übersehen oder harmlose Stellen markieren kann. Sie garantiert weder vollständigen Schutz vor Offenlegung noch die Einhaltung rechtlicher Vorgaben.

Unsere Einordnung: Die für Informationssicherheit und Datenschutz Verantwortlichen sollten der Geschäftsführung darlegen, bei welchen erlaubten KI-Anwendungen der Filter eine bestehende Freigaberegel sinnvoll ergänzt. Maßstab für eine Einführung ist, ob Beschäftigte weiterhin erkennen und verantworten können, welche Informationen sie tatsächlich versenden.

Quellen

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