Eigene Website-Inhalte: Google plant Widerspruch gegen KI-Training
Google plant einen gemeinsamen Widerspruchshinweis. Unternehmen können ihre Regeln für die Nutzung eigener Inhalte festlegen.
Google hat am 30. Oktober 2026 angekündigt, ab 2027 einen gemeinsamen Hinweis zum Widerspruch gegen KI-Training zu unterstützen. Das betrifft Unternehmen, die Inhalte auf eigenen Websites veröffentlichen und über deren Nutzung durch KI-Anbieter entscheiden wollen. Verfügbar ist die angekündigte Möglichkeit noch nicht.
Der Hinweis soll Websites ermöglichen, einen Widerspruch gegen die Nutzung ihrer Inhalte für das Training von KI-Systemen auszudrücken. Die zugrunde liegende Spezifikation ist allerdings erst ein Entwurf. Google sagt auch nicht zu, dass sich alle anderen Anbieter daran halten werden. Eine rechtliche Durchsetzung ist damit ebenfalls nicht garantiert.
Googles bestehende Einstellmöglichkeit für die Nutzung von Website-Inhalten bleibt bestehen. Unternehmen sollen dort ausdrücklich etwas anderes festlegen können als über den geplanten gemeinsamen Hinweis. Die Ankündigung belegt nicht, dass ein Widerspruch jede Nutzung der Inhalte verhindert.
Unsere Einordnung: Die Geschäftsführung sollte festlegen, ob veröffentlichte Inhalte für KI-Training bereitstehen sollen. Das Webteam kann anschließend prüfen, welche bestehenden Einstellungen diese Entscheidung bei Google abbilden. Eine Umstellung auf den neuen Hinweis lässt sich erst beurteilen, wenn seine endgültigen Regeln und seine Verfügbarkeit feststehen.
Quellen
Quellenlizenz: John Mueller / Google, Supporting a shared AI training control for websites, CC BY 4.0. Eigenständige deutsche Zusammenfassung und Einordnung durch KIRA.