Marketingbilder: Qualitätskontrolle gehört ins Automatisierungsbudget
Eine Studie zeigt Grenzen automatisierter Bildbearbeitung und liefert einen Anlass, Nacharbeit in Marketingbudgets einzuplanen.
Unternehmen, die Marketingbilder automatisiert bearbeiten lassen, müssen mögliche Nacharbeit in ihre Planung einbeziehen. Eine Studie vom 29. Oktober 2026 zeigt, dass ein untersuchter allgemeiner Bildeditor häufig keine brauchbaren Ergebnisse lieferte. Für Marketingverantwortliche stellt sich damit die Frage, wie viel Qualitätskontrolle ein Automatisierungsbudget abdecken muss.
In dem von Fachleuten bewerteten Test blieb das Ergebnis in mehr als 40 Prozent der Fälle unbrauchbar. Das ist kein Wert für alle Bildbearbeitungsprogramme mit künstlicher Intelligenz. Untersucht wurde ein bestimmter Editor unter den Bedingungen der Studie.
Forschende von Adobe Research und der Universität von Kalifornien in San Diego untersuchten außerdem eine Kombination allgemeiner und spezialisierter Bearbeitungsmethoden. Parallel erzeugte Varianten wurden in 78,5 Prozent der entschiedenen Vergleiche bevorzugt. Die Studie belegt weder eine kommerzielle Verfügbarkeit noch betriebliche Einsparungen oder den Ersatz von Fotostudios.
Unsere Einordnung: Die Marketingleitung sollte bei der Budgetplanung erfassen lassen, wie häufig Bilder vor Veröffentlichung nachbearbeitet werden müssen. Eine Übersicht über den tatsächlichen Prüf- und Korrekturaufwand hilft zu entscheiden, ob das vorgesehene Budget ausreicht.