ChatGPT: Intensive Aufgaben teilen sich künftig ein Kontingent
Ab Dezember sollen ChatGPT und Codex dasselbe Budget verbrauchen. Für Betriebe zählt die verlässliche Verfügbarkeit.
Unternehmen mit ChatGPT Plus, Pro oder Business müssen anspruchsvolle KI-Aufgaben künftig aus einem gemeinsamen Kontingent bedienen. OpenAI kündigt an, dass ChatGPT und das Programmierwerkzeug Codex ab Dezember dasselbe Nutzungsbudget teilen. Die am 1. November 2026 bekanntgewordene Änderung ist noch nicht umgesetzt.
Der Verbrauch wird in Token gemessen, also Einheiten für verarbeitete und erzeugte Informationen. Komplexere Aufgaben und leistungsfähigere Modelle verbrauchen generell mehr. Der Instant-Chat wird nicht angerechnet. Restkontingent und Rücksetzzeiten sollen in den Einstellungen sichtbar sein. Bei ausgeschöpftem Budget nennt OpenAI drei Möglichkeiten: warten, den Tarif wechseln oder zusätzliche Credits für dafür vorgesehene Funktionen kaufen.
OpenAI erwartet, dass die meisten Nutzer nicht häufiger als bisher auf eine Rücksetzung warten müssen. Das ist eine Anbieterprognose. Konkrete neue Preise nennt diese Mitteilung nicht.
Unsere Einordnung: Der für KI-Anwendungen verantwortliche Bereich sollte erfassen, welche zeitkritischen Aufgaben auf dieses Kontingent angewiesen sind. Mit einer Übersicht über Engpässe und Zusatzkäufe kann die Geschäftsführung beurteilen, ob das bisherige Abonnement zur tatsächlichen Arbeit passt.