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Digitale Assistenten: Wie leicht lässt sich die Plattform wechseln?

Microsoft kündigt eine gemeinsame Betriebsumgebung an. Freie Modellwahl allein beantwortet die Frage nach Wechselmöglichkeiten nicht.

Abstrakte Illustration: Austauschbare geometrische Bausteine sitzen auf einer gemeinsamen Betriebsplattform.
KI-generierte Illustration · KIRA

Unternehmen, die eigene digitale Assistenten für Geschäftsabläufe planen, sollen eine weitere Betriebsoption bekommen: Microsoft kündigte am 28. Oktober 2026 an, seine Copilot-Betriebsumgebung über Microsoft Foundry bereitzustellen. Für die Geschäftsführung stellt sich dabei die Frage, wie leicht ein Assistent später auf eine andere Plattform umziehen kann.

Die Umgebung koordiniert laut Microsoft die eingesetzten KI-Modelle, Werkzeuge, den benötigten Kontext und die Ausführung. Bei der verwalteten Variante übernimmt Microsoft den Betrieb und eine abgeschottete Umgebung. Kunden legen unter anderem Anweisungen, Werkzeuge und das Modell fest. Microsoft bietet außerdem ein herunterladbares Entwicklungspaket an und erklärt, weiterhin andere Umgebungen zu unterstützen.

Die Ankündigung auf dem Microsoft-Blog beschreibt das Angebot aus Anbietersicht. Sie belegt weder unabhängige Einsparungen noch, wie aufwendig ein Plattformwechsel für einen konkreten Geschäftsablauf wäre. Die Wahl zwischen Modellen allein beantwortet diese Frage nicht.

Unsere Einordnung: IT und Einkauf sollten vor einer längerfristigen Bindung Aufwand und Bedingungen für den Umzug eines repräsentativen Ablaufs dokumentieren. Die Geschäftsführung erhält damit eine Grundlage für ihre Entscheidung, einschließlich der angebundenen Werkzeuge und gespeicherten Abläufe.

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