KI-Qualität: Fachwissen aus dem Betrieb soll Modelle verbessern
Trajectory will Rückmeldungen von Fachteams für die Verbesserung von KI-Modellen nutzbar machen.
Fachleute aus Unternehmen sollen KI-Modelle anhand ihrer Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag verbessern können: Das verspricht der Anbieter Trajectory. Für Unternehmen, die KI-Antworten in fachlich anspruchsvollen Abläufen einsetzen, rückt damit eine Frage in den Vordergrund: Wer legt fest, was eine gute Antwort ist? TechCrunch meldete am 2. November 2026 eine Finanzierungsrunde über 45 Millionen Dollar für das Unternehmen.
Nach eigener Beschreibung bietet Trajectory eine Plattform, auf der Fachexperten Qualitätsbeispiele und Rückmeldungen einbringen können. Damit sollen sich Modelle trainieren, vergleichen und Verbesserungen bereitstellen lassen. Auch Korrekturen aus Arbeitsabläufen sollen bei der Anpassung helfen. Die Website zeigt jedoch eine Warteliste; ein allgemeiner sofortiger Zugang ist nicht belegt.
Die Produktbeschreibung liefert keine unabhängigen Nachweise für Einsparungen oder höhere Produktivität. Unsere Einordnung: Für eine belastbare Qualitätsentscheidung sollte das zuständige Fachteam Kriterien für gute Antworten festlegen und Änderungen anhand bislang unbekannter Fälle beurteilen. Die Geschäftsführung erhält so eine Grundlage, um eine Verbesserung zu bewerten. Die Finanzierung allein belegt noch keinen Nutzen im Betrieb.